Rückverfolgbarkeit großer Komponenten durch Beschriftung in Hauptparallelzeit

Orione-Copertina-News-1024x465 Rückverfolgbarkeit großer Komponenten durch Beschriftung in Hauptparallelzeit: Der Beschriftungslaser Orione

Vor zwei Jahren begannen wir mit Studien für die Realisierung eines Beschriftungslasers für Fahrzeugquerlenker. Wir konstuierten hierzu ein System, um die horizontalen Oberflächen der Komponenten zu beschriften. Die Komponenten können dabei mit einer Hebevorrichtung vertikal auf Schablonen gesetzt werden.

Die Anlage besteht aus einem einteiligen geschweißten, stabilisierten und gefrästen Stahlrahmen, der den Arbeitstisch und den 1200-mm-Querschlitten (X-Achse) trägt, auf dem die Z- und Y-Achsen montiert sind. Die äußere Struktur der Bosch-Profile dient dagegen nur zur Befestigung der Verkleidungsteile.

Die 3D-Schiebetür erleichtern das Beladen erheblich, da sie sich über den gesamten Maschinentisch erstreckt und so auch sperrige Teile ungehindert eingelegt und entnommen werden können. Die automatische Fronttüre wird von zwei seitlichen Kolben gesteuert, die für den Ausgleich bei der Bewegung sorgen. Beim Bedienelement an der Türe hendelt es sich um einen Einzelschalter, da die Sicherheit des Bedieners über die gummierte Sicherheitsschranke in Verbindung mit einem Sicherheitsrelais garantiert wird: Bei Berührung der Türe wird diese automatisch wieder geöffnet.

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Das Laserbeschriftungsverfahren

Bevor der eigentliche Beschriftungsprozess beginnt, laden die manuell gesteuerten, seitlichen Hebevorrichtung die Komponenten vertikal auf die auf 85° aufgerichtete Aufnahme: Selbige sind nach dem Poka-Yoke-Prinzip gestaltet, um etwaige Fehlermöglichkeiten beim Beladen auszuschließen. Nach dem Beladen werden die Aufnahmen horizontal positioniert und die Beschriftung kann beginnen.

Sobald die Fronttüre geschlossen ist, überprüft die Anlage automatisiert den korrekten Fokusabstand und nimmt ggf. mithilfe des seitlich angebrachten Kamerasystems die automatische Zentrierung vor. Im Anschluss beginnt der Laser mit der Beschriftung der Datamatrix-Codes, die dann überprüft und bewertet werden: Der Laserkopf bewegt sich dann über den Querschlitten, um den beschriebenen Ablauf auch am zweiten Querlenker vorzunehmen. Nach Beendigung dieses Zyklus fährt er zurück in seine Ausgangsstellung, um ein problemloses sowie sicheres Entladen und erneutes Beladen von Komponenten zu ermöglichen.

Kundenspezifische Software

Um die beschrifteten Komponente dem Produktionssystem zuordnen zu können, wird der Inhalt der Datamatrix-Codes im betriebsinternen System über die Abfrage eines Webservices erfasst. Sie erhält als Eingabe den Auftragscode, der auf dem Worksheet des Bedieners aufgeführt ist. Das bedeutet, dass der Inhalt des Datamatrix-Codes in der Datenbank des Kunden sofort korrekt allen Daten der vorab erfolgten Arbeitsgänge (Schmelzen, Pressen) zugeordnet wird.
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