Diejenigen, die Schneidwerkzeuge – Fräser, Bohrer, Gewindebohrer, Reibahlen, Wendeplatten – herstellen oder aufbereiten, arbeiten mit gemischten Chargen, variablen Geometrien und einer Rückverfolgbarkeit, die in Sektoren wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt und der Präzisionsmechanik heute eine technische Anforderung und keine Option mehr ist. Hinzu kommt eine konkrete Einschränkung: Der Platz in der Werkstatt ist begrenzt und die Markiermaschine muss sich einfügen können, ohne die bestehenden Abläufe zu stören. Der TowerMark wurde für dieses spezielle Szenario entwickelt.

Eine Markierungsfläche für Werkzeugpaletten
Der Ausgangspunkt sind die Abmessungen: Markierbereich bis zu 600×170 mm auf einer Arbeitsfläche von 750×475 mm, mit Gesamtabmessungen von weniger als einem Meter pro Meter. In der Praxis laden Sie eine ganze V-förmige Vorrichtung mit Dutzenden von Werkzeugen und markieren diese in einem einzigen Zyklus, ohne dass der Bediener zwischen den einzelnen Teilen eingreifen muss.



Auf einer einfachen V-förmigen Vorrichtung können Fräser mit einem Durchmesser von 6-12 mm bequem in gleichmäßigem Abstand ausgerichtet werden. Mit einer modularen, auf die spezifische Geometrie abgestimmten Vorrichtung können mehr als 100 Werkstücke gleichzeitig geladen werden. Der Vorteil liegt nicht nur im Durchsatz: Die Zeit für das Be- und Entladen, die bei einem Einzelteil-Zyklus mehr als die Laserzeit ausmacht, wird im Wesentlichen aus dem Arbeitsablauf eliminiert.
Bei der Wahl der Brennweite passt sich die längliche Geometrie des 600×170 mm großen Bereichs bei der Arbeit mit langen, schmalen Werkzeugen gut an die typische Form des Werkstücks an und vermeidet zusätzliche Tischbewegungen.
400 mm Verfahrweg der Z-Achse und breiter Frontzugang
Der Markierbereich ist nicht die einzige Dimension, die zählt. Der TowerMark verfügt über einen Z-Achsen-Verfahrweg von 400 mm, der ausreicht, um auch größere Werkstücke wie komplette Werkzeughalter, Spindeln oder Spannvorrichtungen durch die Maschine zu führen, ohne dass eine separate Station erforderlich ist.
Was die Ergonomie anbelangt, so bietet die Kabine einen großen vorderen Zugangsbereich: Der Tisch ist auch bei großen modularen Vorrichtungen von außen erreichbar, was zu schnelleren Ladezyklen und geringerer Ermüdung des Bedieners bei Chargen mit Hunderten von Teilen pro Tag führt.
Drehachse für 360°-Markierung
Wenn die Spezifikation eine umlaufende Markierung erfordert – Code-Lesbarkeit unabhängig von der Einbaulage oder Markierung auf einem durchgehenden zylindrischen Körper – kann der TowerMark mit einer Drehachse ausgestattet werden . Diese ist in die Software integriert, die die Drehung der Spindel mit dem Laserscanning koordiniert, um eine korrekt entwickelte Markierung auf der gekrümmten Oberfläche zu erzielen.



Eine einzige Station deckt also sowohl die flache Palettenarbeit als auch die rotierende Kennzeichnung einzelner Werkstücke ab, ohne dass separate Maschinen erforderlich sind.
Laserquelle: warum 30W die Referenz ist
Die Standardkonfiguration umfasst einen 30 W Faserlaser. Die Werkzeuge sind aus Hochgeschwindigkeitsstahl (HSS), Werkzeugstahl oder beschichtetem Hartmetall (TiN, TiAlN, AlCrN) gefertigt. Unterhalb von 30 W wird es schwierig, kontrastreiche Markierungen in der erforderlichen Zeit zu erhalten, darüber besteht die Gefahr unerwünschter thermischer Degradation, insbesondere in der Nähe der Schneidbeschichtung.
Mit 30W arbeitet man sowohl in der Schwärzung – nützlich auf beschichteten Oberflächen, wo Kontrast ohne Abtrag benötigt wird – als auch in der echten Gravur, wo die Tiefe eine anschließende Reinigung oder Passivierung überstehen muss.
Software, Rückverfolgbarkeit und Dialog mit ERP/MES
Die Kennzeichnung von Werkzeugen ist fast immer mit einem eindeutigen Code verbunden – Data Matrix, QR oder seriell alphanumerisch – der das Teil während seines gesamten Lebenszyklus identifiziert, vom ersten Schärfen bis zur Wiederaufbereitung. Der TowerMark kann mit kundenspezifischer Software geliefert werden, die direkt mit ERP oder MES verbunden ist, um die zu markierenden Daten automatisch abzurufen: Der Bediener ruft den Auftrag auf, die Software erstellt das Layout mit den variablen Feldern aus der Datenbank, und die erfolgreiche Markierung wird als Bestätigung an das Managementsystem zurückgesendet. Diese Integration erfordert keine Hardware-Änderungen an der Maschine.

Entworfen für den Workshop
Die Struktur integriert sowohl die Steuerelektronik als auch, wo erforderlich, das Absauggebläse mit Rauchfilterung in die Basis, wodurch externe Schränke oder Module vermieden werden. Das Gehäuse entspricht der Klasse I gemäß den EU-Vorschriften für Laserstrahlung. Die Maschine ist auf Wunsch auch für die Integration von Be-/Entladerobotern vorbereitet: Sie beginnen mit einem bemannten Arbeitsplatz und können später die Beladung der Paletten automatisieren, ohne die Markierungsmaschine zu ersetzen.
Wann es sinnvoll ist, sie zu bewerten
Der TowerMark ist eine konsequente Wahl für diejenigen, die Schneidwerkzeuge in gemischten Chargen mit einem Volumen von einigen hundert bis einigen tausend Teilen pro Tag bearbeiten und eine vollständige Rückverfolgbarkeit für das Management benötigen. Der Z-Hub von 400 mm ermöglicht auch die Bearbeitung hoher Werkstücke, die optionale Drehachse deckt die zylindrische Markierung ab, und die Roboterkonfiguration lässt Raum für zukünftige Entwicklungen. Für sehr hohe Durchsatzraten bei einem einzigen Produkt oder für Teile von beträchtlicher Größe und Gewicht sollten andere Konfigurationen – Drehtisch oder dreiachsige Systeme mit einem festen Tisch – in Betracht gezogen werden.